Auch am Freitag ging es für uns wieder nach Schneizlreuth und Weißbach um die Kameraden zu unterstützen. Der Brand war bereits nur noch auf wenige Glutnester beschränkt. Dennoch mussten diese mittels Wärmebildkamera der Drohne ausfindig gemacht und vom Bodenpersonal in uwegsahmsten und absturzgefährdeten Gelände und Steilwänden abgelöscht werden. Das Löschwasser wurde über die lange Schlauchstrecke durch die Maschinisten von Schneizlreuth und von uns, nachdem es in großen Wassertanks auf Unimog-Fahrzeugen in den unteren Faltbehälter gepumpt wurde, in den oberen Faltbehälter gefördert. Außerdem wurden mit unserem Kettendumper wichtige Materialtransporte absolviert, die sonst mittels wertvoller Muskelkraft erledigt werden hätten müssen. Erst am späten Nachmittag konnten alle Löschmaßnahmen beendet und Brand aus entgültig gemeldet werden. Die Nachbereitung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerte noch bis in die Nacht an. Die lange Schlauchstrecke, sowie die Wasserbehälter am Berg wurden sicherheitshalber dort belassen und werden planmäßig eine Woche später zurückgebaut. Morgen findet nochmal ein Erkundungsflug mit der Drohne statt um die Einsatzstelle zu kontrollieren.
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Alarmierung | |
| Einsatzstart | 7. August 2026 06:30 |
| Mannschaftstärke | 7 |
| Einsatzdauer | 13 Stunden 30 Minuten |
| Fahrzeuge | MZF |
| V-LKW | |
| Landkreisdrohne |